Hier zeige ich Bilder meiner ehemaligen HO-Anlage, der H0e -Anlage, des Ausstellungsmoduls sowie den Aufbau der neuen H0-Modulanlage

 

Das Thema meiner HO-Anlage stellt einen fiktiven Bahnhof im sächs. Mittelgebirge auf einer eingleisigen Hauptbahn dar. Der Zeitraum ist mit Epoche III-IV gewählt. Hauptbahn deswegen, weil hier der Oberbau und die Sicherungstechnik so ausgebaut sind, das auch mal Umleitungsschnell- u. Güterzüge verkehren können. Außerdem kann damit auch der Wismutverkehr ( schwere Erzzüge, Material- u. auch Schichtarbeiterverkehr ) eingeplant werden. Wenn es die Platzverhältnisse noch zulassen, könnte vielleicht auch der Ausgangspunkt einer kleinen Schmalspurbahn entstehen. Aber bis dahin wird wohl noch viel Zeit vergehen. Als Jahreszeit habe ich den Spätsommer/Frühherbst gewählt. Mir gefallen die Farben eben am besten. Gesteuert wird die Anlage analog, jedes Segment ist einzeln an das Fahrpult angeschlossen. Für das Gleismaterial habe ich Tillig Elite ausgewählt. Die Profilhöhe mit 2,1mm ist ein guter Kompromiß aus Originalität und Fahrbarkeit. Es laufen alte DDR-Räder sowie neue RP25 Radsätze gleichermaßen gut. Die Weichenzungen sind aus dem Ganzen, zum Umstellen wird die Schiene an einer unten ausgefräßten Stelle gebogen. Es sieht richtig vorbildgetreu aus. Aber man benötigt kräftige Weichenantriebe.

Auf dem Ausstellungsmodul liegt das alte Pilz/Tillig 2,5mm Profil. Wenn man sich mit dem Umfeld und der Alterung etwas Mühe gibt,dann fällt es noch nicht mal auf. Außerdem ist es bei weitem weniger kostenintensiv und trotzdem recht vielfältig.

Ansonsten gilt, selber machen wo es geht. Bäume werden zu 99% selbst hergestellt, Telegrafenmasten inkl. Leitung und Straßen aus Gips gebastelt. Figuren sind Rohlinge, welche so angemalt werden, wie es Land und Zeit erfordern.

Schaut euch die ersten paar Bilder an, und entscheidet selbst. Ein Bild ist im Conrad Modellbahnkalender 2010 im Oktober zu sehen. Wer genau hinschaut, wird merken, dass das Austellungsmodul neu "bepflanzt" wurde. Dies ist notwendig geworden, nachdem behaarte Mitbewohner ihrem Spieltrieb rausgelassen haben. 


 

HO-Anlage u. Ausstellungsmodul



 

                                                           

HOe-Anlage

 

Die unten stehende Galerie zeigt Bilder einer HOe Anlage, welche gerade gebaut wird. Wenn alles klappt, steht sie zur diesjährigen Ausstellung unseres Modellbahnklubs. Es handelt sich um geschenktes ROCO-HOe Gleismaterial, das ich endlich mal verbauen wollte. Auf einem Grundmaß von 1200mm x 750mm wollte ich einen einfachen Gleisplan unterbringen. Durch eine ansprechende Landschaftsgestaltung soll hier aber von der Einfachheit abgelenkt werden, und die betrieblichen Möglichkeiten in den Hintergrund rücken. Angelehnt ist die Landschaft   an das sächs. Bergland, wo ja bekanntlich viele Schmalspurbahnen fuhren, und glücklicher Weise immer noch fahren.

 

H0e Anlage


 

HO-Modulanlage

Die momentan im Aufbau befindliche Modulanlage besteht aus  einzelnen Segmeten mit den Maßen 1000 mm x 750 mm. Es wird somit eine "an der Wand entlang" Anlage. Die Raumgröße beträgt 4000 mm x 2800 mm. Sie steht auf Küchenunterschränken, bei Ausstellungen aber dann auf Böcken. Ich werde nun auf Digitalbetrieb umsteigen, allerdings nur zum Fahren. Die Weichen und Signale werden weiterhin analog geschalten. Die Fahrzeuge sollen nach und nach digitalisiert werden, nach Möglichkeit mit Sound, bzw Wagenzugbeleuchtung. Ich werde die Multimaus von Roco/Fleischmann benutzen, und an verschiedenen Punkten der Segmente noch Anschlüße für die Slavemaus vorsehen. Die ersten beiden Segmente sind fahrtechnisch fertig, der Probebetrieb mit BR 114 verlief fast reibungslos, einzig die Polarisierung der DKW bereitete etwas Probleme. Für die Spannungsversorgung habe ich eine durchgehende Speiseleitung mit 4 Kabeln (2x Fahrstrom u. 2x Weichen/Signale) á 1,5 qmm Querschnitt installiert, welche an den Übergängen mit 4 poligen Steckern/Buchsen verbunden wird. Unter den einzelnen Segmenten befinden sich dann die Verteiler, von denen jeweils Kabel mit 0,75 qmm abgehen. Für die Beleuchtung habe ich noch kein schlüssiges Konzept. Da diese wahrscheinlich mit LED´s erfolgt, werde ich wohl noch eine eigene Stromversorgung über ein Computernetzteil installieren. Als Gleisunterlage verwende ich Moosgummimatten, ähnlich der von MiniTec, nur eben etwas preiswerter als Ladungssicherung vom LKW Fahrer. Dazu flexiblen Kleber und so wenig wie möglich kleben. Die Ergebnisse sind ganz passabel, wenn gleich ich im Bahnhofsbereich nur eine Lage (3mm) verlege. Ab der Bahnhofsausfahrt wird dann doppelt gelegt, um auch einen ansprechenden Gleiskörper zu erhalten. Die Gleise werden am Segmentende auf Schraubenköpfe gelötet, und dann später getrennt.


 

Modulanlage